Transatlantisches Roaming: Konkurrenten attackieren Vodafone - DER SPIEGEL
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Transatlantisches Roaming Konkurrenten attackieren Vodafone

Im Kampf um die Vorherrschaft im Mobilfunkmarkt muss sich Vodafone offenbar auf Ärger gefasst machen. Wettbewerber - darunter T-Mobile - wollen gemeinsam Services anbieten, über die der Marktführer noch nicht verfügt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - Gemeinsam mit der spanischen Telefònica Moviles und der Telecom Italia Mobile sei T-Mobile gerade dabei, die France-Télécom-Tochter Orange von einer Allianz zu überzeugen, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf informierte Kreise. Nach Angaben der Zeitung gibt es bereits Pläne, die Kooperation auch auf das Privatkundengeschäft auszuweiten.

Mit Hilfe der Allianz wollten die Gesellschaften ihren Großkunden ein und den selben Sprach- und Datenzugang in ganz Europa und in den USA anbieten, so das "WSJ".

Vodafone kann solche Dienste bereits in Europa anbieten, hat dem Bericht zufolge aber Probleme mit dem Roaming über den Atlantik. Der Partner Verizon nutzt nämlich einen anderen Standard. Vodafone wolle bis Ende des Jahres Geräte auf den Markt bringen, die in beiden Netzen auf Firmendaten zugreifen können, heißt es weiter. Möglicherweise werde der weltgrößte Mobilfunkbetreiber aber auch einen anderen US-Anbieter kaufen, der den europäischen GSM-Standard nutzt.