Trickfilmfusion: Disney legt Offerte für Pixar vor - DER SPIEGEL
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Trickfilmfusion Disney legt Offerte für Pixar vor

Als noch Michael Eisner Chef von Disney war, hatte er sich mit Steve Jobs, dem Chef des Zeichentrick-Studios Pixar, auf ewig verfeindet. Mittlerweile ist Eisner gestürzt, die Zeiten haben sich geändert: Der neue Disney-Chef will Pixar kaufen - und Jobs könnte damit viel Geld verdienen.
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Los Angeles - Walt Disney will nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters noch heute eine Kaufofferte für die Pixar Animation Studios ("Die Unglaublichen"; "Findet Nemo" vorlegen. Das Board habe dem Disney-Chef Robert Iger grünes Licht dafür gegeben, zitiert Reuters ungenannte informierte Quelllen.

Auch das Board von Pixar werde sich vermutlich bereits mit der Offerte beschäftigen, schreibt die Agentur. Details zu der geplanten Transaktion wurden zunächst nicht bekannt. Pixar war nach gestrigem Stand an der Börse beinahe sieben Milliarden Dollar wert. Übernahmespekulationen haben den Aktienkurs des Unternehmens im vergangenen Monat bereits um zwölf Prozent steigen lassen. Disney will die Transaktion laut "Wall Street Journal" mit Aktien bezahlen. Dadurch würde im Gegenzug der Pixar-Chef Steve Jobs zum größten Einzelaktionär bei Disney.