Trotz Absatzplus: Motorola baut 3500 Stellen ab - DER SPIEGEL
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Trotz Absatzplus Motorola baut 3500 Stellen ab

Der amerikanische Handyhersteller Motorola hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Handys verkauft als im Vorjahr. Trotzdem will der Konzern wegen des harten Preiskampfes 3500 Stellen abbauen.
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Schaumburg – Insgesamt hat Motorola im vergangenen Jahr wesentlich weniger verdient als im Vorjahr. Wie das Unternehmen heute in Schaumburg (US-Bundesstaat Illinois) mitteilte, fiel der Jahresüberschuss von 4,6 auf 3,7 Milliarden Dollar. Und das, obwohl sich der Jahresumsatz um 22 Prozent auf 42,9 Milliarden Dollar erhöht hat.

Beim Absatz betrug das Plus sogar 49 Prozent auf insgesamt 217,4 Millionen Handys. Der weltweite Marktanteil liegt nun bei 22,2 Prozent. Der Grund für die durchwachsene Bilanz ist der Preiskampf mit Branchenprimus Nokia. In der Folge ist der durchschnittliche Verkaufspreis für Handys deutlich gefallen.

Motorola-Chef Ed Zander zeigte sich vor allem über die Entwicklung des Unternehmens im Schlussquartal enttäuscht. Er kündigte den Abbau von 3500 Stellen an, das sind fünf Prozent aller Arbeitsplätze. Damit sollen innerhalb der kommenden zwei Jahre 400 Millionen Dollar eingespart werden.

wal/dpa