Trotz Börsenkrise Immer mehr Millionäre
Frankfurt am Main - Nach einer Studie von Merrill Lynch und Cap Gemini Ernst & Young haben weltweit 7,2 Millionen Menschen mehr als eine Million Dollar auf ihrem Privatkonto. Rund ein Drittel von ihnen lebt in Europa.
Die Reichen in Europa besitzen "nur" knapp 26,8 Prozent des weltweiten Privatvermögens, die Nordamerikaner dagegen rund ein Drittel. Im vergangenen Jahr kamen allerdings besonders viele Europäer zu viel Geld: Auf dem Kontinent sei die Zahl der Millionäre mit sechs Prozent auf 2,3 Millionen zahlenmäßig am stärksten gestiegen, ermittelten die beiden Unternehmen.
Nach dem Bericht wuchs 2000 die Zahl der Dollar-Millionäre weltweit um 2,9 Prozent. Er kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass Reiche "der Krisenstimmung auf den weltweiten Kapitalmärkten zum Trotz noch reicher" geworden sind.
Superreiche mit einem Finanzvermögen von über 30 Millionen Dollar gab es mehr als 57.000 auf der Welt - rund drei Prozent mehr als 1999. Sie verfügten über ein Vermögen von fast 8,4 Billionen Dollar.
Für die kommenden Jahre rechnen Merrill Lynch und Cap Gemini Ernst & Young mit einem weiteren Vermögenszuwachs bei den Reichen und Superreichen. Nach ihrer Prognose werden diese im Jahr 2005 rund 39,7 Billionen Dollar auf ihrem Konto haben.