Trotz Chrysler: Daimler schreibt Milliardengewinn - DER SPIEGEL
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Trotz Chrysler Daimler schreibt Milliardengewinn

Chrysler macht Daimler immer noch zu schaffen: Die Trennung von der US-Tochter belastet das Ergebnis des deutschen Autokonzerns mit mehr als zwei Milliarden Euro. Trotzdem hat Daimler 2007 unter dem Strich rund vier Milliarden Euro verdient - mehr als im Vorjahr.
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Stuttgart - Bei Daimler laufen die Geschäfte rund: Trotz der Belastungen durch den Verkauf der US-Sparte Chrysler steigerte der Konzern im vergangenen Jahr seinen Gewinn. Laut vorläufigen Jahreszahlen verdiente der Autobauer rund vier Milliarden Euro - 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Abwicklung der Trennung von Chrysler habe das Ergebnis mit 2,2 Milliarden Euro belastet, teilte das Unternehmen mit.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg um 74,5 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro. Der Umsatz blieb mit 99,4 Milliarden Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Daimler-Aktionäre sollen eine Dividende von zwei Euro erhalten, im Jahr zuvor waren es noch 1,50 Euro.

Weltweit verkaufte Daimler insgesamt rund 2,1 Millionen Fahrzeuge und damit ein Prozent mehr als im Vorjahr. Der Konzern profitierte vor allem vom guten Geschäft seiner Autosparte: Der Konzernteil mit den Marken Mercedes, Maybach und Smart kam auf einen Vorsteuergewinn von 4,8 Milliarden Euro - doppelt so viel wie 2006.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Stuttgarter Konzern einen moderaten Anstieg der Erlöse. Er rechne sowohl im Pkw- wie im Lastwagengeschäft mit Absatzsteigerungen. Dem Konzern zufolge sind Asien und Osteuropa 2008 Wachstumsschwerpunkte. Über die nächsten Jahre solle die Umsatzrendite im Automobilgeschäft bei durchschnittlich neun Prozent liegen und bei Mercedes-Benz Cars von 2010 an eine Rendite von zehn Prozent erwirtschaftet werden.

Daimler-Chef Dieter Zetsche sieht damit den Autokonzern auf einem guten Weg: "Wir sind optimistisch, dass wir trotz zum Teil schwieriger Marktbedingungen ein weiteres erfolgreiches Jahr vor uns haben."

sil/dpa/ddp