Trotz Finanzkrise: Apple profitiert vom iPhone - DER SPIEGEL
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Trotz Finanzkrise Apple profitiert vom iPhone

Alle leiden, bis auf einen: Trotz der angeschlagenen Wirtschaftslage hat Apple "eines der besten Quartale" der Firmengeschichte verzeichnet. Der Konzern verkaufte deutlich mehr iPods, Computer und vor allem Mobiltelefone als erwartet.
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New York - Der Run auf das iPhone hält unvermindert an, daran ändert auch die Krisenstimmung nichts: Das Mobiltelefon wurde im vierten Quartal 6,89 Millionen Mal verkauft, im Vorjahreszeitraum waren es nur 1,11 Millionen. Auch die Macintosh-Computer verkauften 2,61 Millionen Mal - ein Plus von 21 Prozent. Der Verkauf des iPod lag während des Quartals mit 11,05 Millionen Stück acht Prozent höher als im entsprechenden Zeitraum 2007.

Insgesamt verbuchte der Konzern in den Monaten von Juli bis September unter dem Strich einen Gewinn von 1,14 Milliarden Dollar, 31 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Umsatz lag mit 7,9 Milliarden Dollar um 41 Prozent höher als im Vorjahr.

Es sei "eines der besten Quartale" in der Firmengeschichte gewesen, erklärte Apple-Chef Steve Jobs. Tatsächlich sind die Zahlen des abgelaufenen Quartals die höchsten Umsatz- und Gewinnzahlen, die jemals in einem Schlussquartal verbucht wurden. Trotzdem sind die Aussichten für das bereits laufende erste Quartal verhalten. "Wir wissen noch nicht, wie die Wirtschaftskrise Apple   treffen wird. Aber wir sind mit der stärksten Produktlinie in unserer Geschichte ausgerüstet", erklärte Jobs.

Aus diesem Grund will das Unternehmen seine Geschäftsstrategie nicht ändern. Es gebe keine Pläne, wonach Apple in den Notebook-Markt für unter 500 Dollar je Stück einsteigen will, wie es Wettbewerber auch in Reaktion auf das herausfordernde Umfeld getan haben. "Die Frage ist, ob der Abschwung einige Kunden veranlasst, Produkte aus dem preisgünstigeren Segment zu kaufen", so Jobs. "Ich wäre überrascht, wenn dies in großem Umfang passieren würde."

sam/AFP/Dow Jones