Trotz Stromausfalls Wall Street will öffnen
New York - Bei Bedarf werde zum Börsenbetrieb Notstrom genutzt, berichtete der Nachrichtensender CNN. Die New York Stock Exchange (NYSE) und die Nasdaq verfügen über eigene Notstromgeneratoren, die den Handel auch bei Stromausfall ermöglichen. Als am gestrigen Donnerstag kurz nach 16 Uhr New Yorker Zeit der Stromausfall über die Metropole hereinbrach, hatte die Börse wenige Minuten zuvor geschlossen.
Die meisten der größeren US-Unternehmen gaben bereits Entwarnung. Speziell für Katastrophenfälle angefertigte Notfallpläne in den Firmen funktionierten gut, die Notstromgeneratoren liefen reibungslos.
Unter den Händlern bestand am gestrigen Donnerstag noch Unsicherheit, ob der Handel am Freitag wie gewohnt anlaufen werde. Ebenfalls stand in Frage, ob die gewohnte Abwicklung des zuvor geendeten Handelstags über Nacht ausfallen würde. Es seien jedoch keine Daten vom Donnerstag verloren gegangen, sagte ein Sprecher der Börse.
Wenn am Freitag alles wieder funktioniere, werde der Stromausfall keine größeren Folgen haben, sagte die Vermögensverwalterin Janna Sampson von OakBrook Investments. "Je länger es dauert, umso schlimmer wird es. Dann bekommt man Liquiditätsprobleme, weil man kein Geld mehr bewegen kann."