Turnaround: General Motors macht wieder Gewinne - DER SPIEGEL
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Turnaround General Motors macht wieder Gewinne

Rabattschlachten, schlechte Qualität und eine verfehlte Modellpolitik haben General Motors (GM) in der Vergangenheit arg zugesetzt. Die Krise scheint jetzt vorüber. Im abgelaufenen Quartal hat der weltgrößte Autokonzern erstmals seit elf Jahren wieder solide Gewinne erzielt.
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Detroit - GM   verdiente nach eigenen Angaben im April-Juni-Quartal 891 Millionen Dollar oder 1,56 Dollar je Aktie, und damit so viel wie seit elf Jahren nicht mehr. Der Umsatz erreichte im zweiten Quartal 46,8 Milliarden Dollar gegenüber einem revidierten Umsatz von 53,9 Milliarden Dollar in dem entsprechenden Vorjahresabschnitt. Der starke Umsatzrückgang ging aber weniger auf rückläufige Fahrzeugverkäufe als vielmehr auf den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an die Finanztochter GMAC zurück.

Das Kerngeschäft – Autos – lief dagegen überraschend erfolgreich. GM lieferte im zweiten Quartal weltweit 2,405 (Vorjahr: 2,395) Autos aus. Dabei fielen die Auslieferungen in Nordamerika auf 1,2 (1,29) Millionen Autos, während sie in Europa auf 574.000 (548.000) Stück stiegen. Auch im asiatisch-pazifischen Raum und in Lateinamerika erhöhte sich der GM-Verkauf kräftig.

Der Halbjahresumsatz fiel auf 90,1 (Vorjahresvergleichszeit 105,7) Milliarden Dollar. GM wies für die ersten sechs Monate dieses Jahres einen Gewinn von 953 Millionen Dollar oder 1,67 Dollar je Aktie aus.

Im zweiten Quartal 2006 hatte der Konzern noch einen Negativsaldo von 3,4 Milliarden Dollar oder 5,98 Dollar je Aktie verbucht. Die großen Verluste in der Vorjahresvergleichszeit waren nicht zuletzt auf Milliardenkosten für Stellenstreichungen und Werksschließungen zurückzuführen gewesen.

mik/Reuters/dpa

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