Turnschuhkonzern: Nike erfreut die Börse - DER SPIEGEL
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Turnschuhkonzern Nike erfreut die Börse

Nike konnte im vergangenen Quartal Gewinn und Umsatz weiter steigern. Der weltgrößte Sportartikelhersteller lag mit den Werten oberhalb der Analystenerwartung.
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Beaverton - Der Gewinn je Aktie sei in den vergangenen drei Monaten von 0,74 US-Dollar im Vorjahr auf 1,10 Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Von First Call befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Wert von 0,99 Dollar gerechnet.

Der Umsatz kletterte von 2,9 Milliarden auf 3,3 Milliarden Dollar. Hier hatten die Experten einen Anstieg auf 3,21 Milliarden Dollar erwartet. Im nachbörslichen Handel kletterten die Nike-Aktien   um 1,35 Prozent auf 88,00 Dollar.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres steigerte Nike den Gewinn pro Aktie von 2,38 auf 3,18 Dollar. Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf zehn Milliarden Dollar.

In der Region Europa/Naher Osten/Afrika stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar und der Vorsteuergewinn um 29 Prozent auf 663,3 Millionen Dollar. Nike erhöhte den Umsatz im heimischen US-Markt um neun Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar und den Vorsteuergewinn um 13 Prozent auf 814 Millionen Dollar. Auch Asien und Lateinamerika wiesen hohe Zuwachsraten auf.

Die starken Ergebnisse waren nach Darstellung von Nike-Chef William Perez auf ausgezeichnete Leistungen in allen Regionen und bei allen Marken zurückzuführen. Die Gesellschaft legte sowohl mit Sportschuhen als auch mit Bekleidung und Sportausrüstungen deutlich zu.

Nike hat für Auslieferungen in der Zeit vom März bis Juli dieses Jahres einen Auftragsbestand für Sportschuhe und Bekleidung von 5,2 Milliarden Dollar. Das sind 9,6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresabschnitt. Dabei legten die USA um neun Prozent, Europa um sieben Prozent, der asiatisch-pazifische Raum um 14 Prozent und Nord- und Südamerika (ohne USA) um 22 Prozent zu.