TV-Konzerne ProSiebenSat.1- Vorstandschef tritt zurück
De Posch begründete seinen Schritt in der Mitteilung damit, nach der Übernahme der skandinavischen Senderkette SBS im vergangenen Jahr eine neue Herausforderung suchen zu wollen.
Der Manager Andreas Bartl werde neu in den Konzernvorstand aufrücken und für das deutsche Fernsehgeschäft zuständig sein.
Aufsichtsratschef Götz Mäuser sagte, Posch habe das Unternehmen nach der Kirch-Insolvenz zur größten integrierten Sendergruppe in Europa gemacht. "Wir haben Guillaumes Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis genommen."
Der Konzern werde nun intensiv nach einem Nachfolger suchen, erläuterte Aufsichtsrat-Chef Götz Mäuser. Auch Finanzchef Lothar Lanz hatte das Unternehmen vor wenigen Tagen verlassen. Kurz nachdem die Nachricht bekannt wurde, stieg der Kurs der Pro-Sieben-Papiere von 7,61 Euro auf 7,87.
cvk/Reuters/AP