Übernahmeverhandlungen: Procter & Gamble an Wella interessiert - DER SPIEGEL
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Übernahmeverhandlungen Procter & Gamble an Wella interessiert

Nachdem es Procter & Gamble nicht gelungen ist, den Nivea-Hersteller Beiersdorf zu kaufen, hat sich der US-Konsumriese anscheinend ein anderes deutsches Unternehmen ausgesucht. Medienberichten zufolge verhandelt P&G mit dem Shampoo-Produzenten Wella.
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New York/Darmstadt - Procter & Gamble   führt dem "Wall Street Journal" zufolge Übernahmegespräche mit Wella  . Der von P & G angebotene Kaufpreis liege zwischen fünf sechs Milliarden Dollar, schreibt die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Der US-Konzern habe einen ersten Annäherungsversuch unternommen, wobei unter anderem die Führungen beider Unternehmen miteinander gesprochen hätten.

Die Verhandlungen mit Wella sind für den Konsumentenprodukte-Konzern aus Cincinnati der zweite Versuch, einen großen deutschen Kosmetikkonzern zu kaufen. Vor Wella hatte P & G bereits die Übernahme von Beiersdorf angestrebt. Die zwei Hauptaktionäre von Beiersdorf  , die Allianz   und die Tchibo-Familie, hatten der Übernahme wegen des ihres Erachtens zu geringen Kaufpreises jedoch nicht zugestimmt.