Umfrage: Merkel ist Liebling der Manager - DER SPIEGEL
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Umfrage Merkel ist Liebling der Manager

Zu Beginn ihrer Kanzlerschaft stand Angela Merkel nicht unbedingt für Wirtschaftskompetenz. Doch die CDU-Politikerin hat sich nach den ersten Monaten gegenüber den Managern des Landes bewiesen. Einer Umfrage zufolge sind viele hochzufrieden mit der Arbeit der Regierungschefin.
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Hamburg - 58 Prozent der Unternehmer schätzen die Arbeit Merkels einer Umfrage zufolge, die die "Financial Times Deutschland" in Auftrag gegeben hat. Jeder zehnte Befragte zeige sich mit ihrer bisherigen Politik sogar sehr zufrieden. Die Umfrage des Mainzer Marktforschungsinstituts Forum unter 400 Führungskräften habe weiter ergeben, dass die Umfragewerte der Kanzlerin bei weitem besser als das Ansehen der großen Koalition bei den Wirtschaftsentscheidern seien.

Demnach sind 55 Prozent der Unternehmer unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur teilweise mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, 21 Prozent sind tendenziell unzufrieden mit ihr, 24 Prozent eher zufrieden. In der Rangfolge der am besten abschneidenden Politiker im Kabinett folgt Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf Platz zwei nach Merkel. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) erfüllt nach der Umfrage die Erwartungen von 28,7 Prozent der Führungskräfte. 52 Prozent sind nur teilweise zufrieden mit seiner Arbeit, knapp jeder Fünfte gab ihm eine schlechte Note.

Vergleichsweise schlecht schneiden Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) ab. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist jeder dritte Befragte unzufrieden mit Glos' Amtsführung, lediglich 22 Prozent sind tendenziell zufrieden. Noch schlechtere Werte erhält Vizekanzler Müntefering. Insgesamt 40 Prozent der Entscheider sind mit seinem Wirken unzufrieden - jeder zehnte ist sogar sehr unzufrieden. Nur 19,2 Prozent finden seine Arbeit gut.

Die Forum-Marktforscher befragten zwischen 21. Februar und 16. März 400 Entscheider aus den Führungsetagen von kleinen und mittelständischen Betrieben sowie Konzernen.

ase/Reuters