Umkämpfter US-Automarkt: Chrysler-Absatz bricht erneut ein - DER SPIEGEL
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Umkämpfter US-Automarkt Chrysler-Absatz bricht erneut ein

Der Absatz des Autoherstellers Chrysler ist in den USA im September um 15 Prozent zurückgegangen. Vor allem die Rabattschlacht in den Vereinigten Staaten macht der DaimlerChrysler-Tochter zu schaffen.
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Detroit - Insgesamt verkaufte Chrysler   147.114 Fahrzeuge. Konkurrent GM konnte auf Grund reger Nachfrage im Segment Lastwagen den Absatz um zwölf Prozent steigern. In einer Rede in Boston verglich Chrysler-Chef Dieter Zetsche den Automarkt mit einem Dschungel, in dem verbissen gekämpft werde. Zugleich kündigte er eine Produktoffensive mit 25 neuen Fahrzeugmodellen in den nächsten drei Jahren an.

Auf dem US-Markt tobt derzeit ein erbitterter Preiskrieg mit immer neuen Rabattschlachten, der die Gewinne der Autokonzerne schmälert. Die Branche habe im vergangenen Monat einen "Ausverkauf" der Modelle 2003 veranstaltet, sagte Gary Dilts, Senior Vice President des Chrysler-Vertriebs, auf einer Analystenkonferenz am Mittwoch. Im zweiten Quartal dieses Jahres verbuchte Chrysler einen Verlust von knapp einer Milliarde Dollar.

Außerdem macht die Konkurrenz aus Japan und Europa den so genannten Big Three - General Motors  , Ford und Chrysler - das Leben schwer. Der Gesamtmarktanteil der "Großen Drei" war im August auf das historische Tief von 57,9 Prozent gefallen. Im September stieg dieser Anteil wieder leicht auf 59,9 Prozent an. Dagegen setzte Toyota im September zehn Prozent mehr Fahrzeuge ab, Nissan 20 Prozent.