Umsatzschub Nike profitiert vom starken Euro
Beaverton - Im abgelaufenen Geschäftsquartal steigerte Nike den Gewinn je Aktie im Jahresvergleich von 0,57 auf 0,66 Dollar. Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Gewinn je Aktie von 0,61 Dollar je Aktie (Vorjahr: 0,57) prognostiziert. Der Überschuss stieg von 152,0 auf 179,1 Millionen Dollar. Bereits im ersten Geschäftsquartal 2003/04 hatte die Nike Inc. ihren Gewinn unerwartet deutlich gesteigert.
Nike setzte mit 2,8 Milliarden Euro im Berichtzeitraum 13 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Die Experten hatten nur mit 2,66 Milliarden Dollar gerechnet.
Nach Regionen aufgeteilt erhöhten sich die Umsätze in den USA um 5 Prozent auf 1,09 Milliarden Dollar. In Europa (inklusive Naher Osten und Afrika) betrug das Plus 9 Prozent auf 848,9 Millionen Dollar. Hier wirkten sich Währungseffekte in Folge des starken Euros aus. Im asiatisch-pazifischen Raum schnellten die Umsätze im zweiten Geschäftsquartal um 18 Prozent auf 412,7 Millionen Dollar hoch. Für den amerikanischen Kontinent mit Ausnahme der USA meldete der Branchenprimus ein Umsatzplus von 17 Prozent auf 156,1 Millionen Dollar.
"Wir sind zuversichtlich, dass die Dynamik in dem Geschäft zusammen mit dem besseren Befinden der Schuh- und Bekleidungsbranche den Boden für weiteres Wachstum 2003/04 bereitet", sagte Nike-Chef Philip H. Knight. Künftige Wachstumschancen macht die Gesellschaft vor allem in China, Indien, Russland und Brasilien aus.
Nike meldete zudem, dass die künftigen Bestellungen für Sportschuhe und -bekleidung, die von Dezember 2003 bis April 2004 ausgeliefert werden sollen, im Jahresvergleich um 9,7 Prozent angewachsen sind. Auch hier liege Europa mit einem Plus von 16 Prozent und Asien mit 18 Prozent mehr Bestellungen im regionalen Vergleich deutlich vorn.