UMTS: D1 und D2 drohen Verzugszinsen - DER SPIEGEL
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UMTS D1 und D2 drohen Verzugszinsen

Zwar haben sie am Montag die Rechnung für ihre UMTS-Lizenzen beglichen, die verspätete Zahlung könnte für Mannesmann und T-Mobil jedoch Folgen haben.
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Bonn - Bei der Überweisung der Gebühren für die von ihnen ersteigerten UMTS-Lizenzen haben Mannesmann (D2) und T-Mobil (D1) die Zahlungsfrist überschritten. Ihre Zahlungen trudelten erst am Montag ein, sagte der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Klaus-Dieter Scheurle. Die anderen vier Bewerber waren ihrer Verpflichtung zur Zahlung von jeweils rund 16,5 Milliarden Mark bis zum vergangenen Freitag dagegen nachgekommen.

Durch die verspätete Überweisung hätten D1 und D2 gegenüber ihren Konkurrenten einen Zinsvorteil von 13 Millionen Mark erzielt, sagte Scheurle. Daher werde geprüft, ob dieser Vorteil durch Verzugszinsen an die säumigen Zahler wieder ausgeglichen werden kann. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, verlautete am Montag aus dem dafür zuständigen Bundesfinanzministerium.

Mitte August hatten sechs Unternehmen und Konsortien bei der spektakulären Auktion für insgesamt knapp 100 Milliarden Mark UMTS-Lizenzen ersteigert. Die Zahlungsfrist war am Freitag abgelaufen. Als Erster hatte die KPN-Tochter E-Plus die Summe auf ein Sonderkonto des Bundes überwiesen. Auch Viag Interkom, Mobilcom (France Télécom) sowie die Gruppe G-3 (Telefónica, Sonera) hatten vor Ablauf der Frist gezahlt.