UMTS-Lizenz: Zwölf Bieter wollen mitpokern - DER SPIEGEL
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UMTS-Lizenz Zwölf Bieter wollen mitpokern

Beim Milliarden-Poker um die begehrten deutschen Lizenzen für den neuen Mobilfunkstandard UMTS wollen offenbar mehr Firmen mitbieten als bislang bekannt. Angeblich haben sich rund ein Dutzend Unternehmen um die Teilnahme an der für Juli geplanten Versteigerung beworben.
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Hamburg - Zwölf Telekommunikationsfirmen aus dem In- und Ausland hätten zum Bewerbungsschluss ihre Teilnahme an der Versteigerung angekündigt, meldet die "Bild" unter Berufung auf Regierungskreise. Neben den vier deutschen Netzbetreibern D1 (Deutsche Telekom), D2 (Vodafone/Mannesmann), E-Plus (KPN/Bell South) und E2 (VIAG INTERKOM/British Telecom) wollen Mobilcom, Debitel und Talkline mit ihren ausländischen Partnern France Télécom, Swisscom beziehungsweise Tele Danmark/SBC eine UMTS-Lizenz ersteigern. Auch der US-Riese MCI Worldcom, die spanische Telefónica und kanadische TIW sind unter den Bewerbern.

Die Regulierungsbehörde in Bonn arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck an einem Versteigerungstermin im Juli. In Deutschland könnten die vier bis sechs zu vergebenden Lizenzen dem Bund nach Expertenschätzungen mehr als 100 Milliarden Mark in die Kassen spülen. Mit dem neuen UMTS-Standard wird die mobile Datenkommunikation ab 2003 wesentlich beschleunigt und das Handy internetfähig gemacht.