UMTS: MobilCom halbiert Umsatzprognose - DER SPIEGEL
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UMTS MobilCom halbiert Umsatzprognose

Mit dem neuen Mobilfunkstandard UMTS werde MobilCom pro Kunde und Monat mindestens 60 Euro Umsatz machen, hatte Gerhard Schmid der Börse versprochen. Jetzt muss der MobilCom-Chef kräftig zurückrudern.
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Büdelsdorf - Das Mobilfunkunternehmen MobilCom AG hat seinen Geschäftsplan für UMTS überarbeitet und die Erwartungen drastisch nach unten korrigiert. "Wir rechnen mit monatlich 30 bis 35 Euro Umsatz pro Kunde", sagte der Vorstandsvorsitzende Gerhard Schmid. Noch vor einem Jahr war MobilCom gegenüber Analysten von 60 bis 80 Euro ausgegangen. Den Kürzungen auf der Einnahmenseite sollen jedoch Einsparungen beim Netzaufbau gegenüber stehen. "Eine UMTS-Basisstation kostet nur 200.000 Euro, wir hatten 300.000 Euro kalkuliert", so Schmid gegenüber dem Anlegermagazin "Money".

Die Eckdaten des neuen Geschäftsplans will er im Januar oder Februar bekannt geben. Schmid bestätigte ferner den Einstieg eines neuen Großinvestors. "Das ist richtig. Ein Großinvestor hat mir mitgeteilt, er besäße ein Paket von über fünf Prozent", sagte Schmid, ohne einen Namen zu nennen.

Der Kurs von Mobilcom   gab nach Bekanntgabe der Nachricht um mehr als fünf Prozent auf 25 Euro nach.