UMTS-Start: Angst vor Bürgerinitiativen - DER SPIEGEL
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UMTS-Start Angst vor Bürgerinitiativen

Eine Protestwelle wegen möglicher Gesundheitsgefahren der neuen UMTS-Handys käme den Mobilfunkanbietern höchst ungelegen. Der Chef von VIAG Interkom warnte schon einmal vorsorglich.
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München - "Es könnte so weit gehen, dass wir unsere Geschäftspläne nicht halten können", sagte VIAG-Interkom-Chef Rudolf Gröger der "Financial Times Deutschland". Seiner Meinung nach könnte der Protest von Bürgerinitiativen den Aufbau der UMTS-Netze so verzögern, dass Konflikte mit der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation entstehen. Gemäß der Lizenzbedingungen für den Mobilfunk der dritten Generation müssen die Netzbetreiber dafür sorgen, dass bis 2003 25 Prozent der Bevölkerung über UMTS kommunizieren können, bis 2005 mindestens die Hälfte.

Laut Gröger will VIAG Interkom mit Billigtarifen im kommenden Jahr bis zu eine Million Neukunden gewinnen. Im Jahr 2002 liefen in Deutschland 18 Millionen Mobilfunkverträge aus. "Auch wenn wir beim Einzelumsatz etwas verlieren werden, wird der Gesamtumsatz zulegen", wird Gröger zitiert. Er erwarte ein Umsatzwachstum von mindestens 15 Prozent. Bis Ende 2002 sollen bei VIAG Interkom weitere 200 der 4000 Stellen wegfallen, indem frei werdende Stellen nicht besetzt werden.

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