Umzug mit Nebenwirkungen: RTL will Jobs streichen - DER SPIEGEL
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Umzug mit Nebenwirkungen RTL will Jobs streichen

Die Sender der Fernsehgruppe RTL sollen zusammenziehen, so sollen Kosten gespart werden - und auch Jobs. Einer Zeitung zufolge will der Privatsender im Rahmen des Umbaus massiv Stellen zu streichen.
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Düsseldorf - In zwei Jahren will die zum Medienkonzerns Bertelsmann gehörende Sendergruppe alle Standorte der Sender RTL, Vox, Super RTL und n-tv in Köln-Deutz unter einem Dach zusammenfassen. Mit dem Umzug will der Sender die Produktion von Nachrichten und Magazinen teilweise zusammenlegen. So sollen offenbar auch Jobs eingespart werden.

"Die Überprüfung der Strukturen wird zu Arbeitsplatzabbau führen", zitiert das Handelsblatt einen RTL-Mitarbeiter. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen.

In Unternehmenskreisen werde der Verlust einer dreistelligen Zahl von Arbeitsplätzen erwartet, hieß es in der Zeitung. Insgesamt beschäftigt der Privatsender derzeit rund 2000 Mitarbeiter. Ein RTL-Sprecher habe auf Anfrage lediglich gesagt: "Die Stellen werden überprüft. Ein Stellenabbau ist nicht ausgeschlossen." Genauere Angaben zu Umfang und Zeitplan der Stellenkürzung machte er nicht.

ase/Reuters/ddp