Unerwartetes Plus: Mai brachte Steuersegen für den Staat - DER SPIEGEL
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Unerwartetes Plus Mai brachte Steuersegen für den Staat

Der Staat hat im Mai fast zwei Milliarden Euro mehr an Steuern eingenommen, als in den Schätzungen vorgesehen war. Ein Grund dafür waren die hohen Dividenden-Zahlungen der Unternehmen.
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Berlin - Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums bestätigte einen Bericht des "Handelsblattes", wonach der Staat im vergangenen Monat 1,8 Milliarden Euro mehr eingenommen habe als die Steuerschätzer zuletzt erwartet hatten.

Allein die höheren Gewinnausschüttungen der Unternehmen führten demnach zu einem Plus gegenüber der Prognose von rund einer Milliarde Euro. Auch die Lohnsteuereinnahmen lagen rund 352 Millionen Euro über den Erwartungen.

Plus bei Tabaksteuer

Im Vergleich zum Mai 2004 liegen die Steuereinnahmen laut "Handelsblatt" zufolge mit 33 Milliarden Euro etwa 4,5 Prozent höher. Auffällig dabei: Verglichen mit dem Vorjahresmonat seien etwa 486 Millionen Euro weniger Körperschaftsteuer gezahlt worden.

Bei der Mineralölsteuer führte der hohe Ölpreis zu weniger Verbrauch und einem fast zehnprozentigen Rückgang der Einnahmen. Die Einnahmen durch die Tabaksteuer hingegen stiegen um 7,4 Prozent.