Unicredito-HVB: "Der Deal ist durch" - DER SPIEGEL
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Unicredito-HVB "Der Deal ist durch"

Die Münchener HypoVereinsbank und der italienische Branchenprimus UniCredito befinden sich kurz vor dem Abschluss ihrer Fusionsverhandlungen. Im Zuge der Übernahme solle es für eine HVB-Aktie jeweils fünf UniCredito-Anteilsscheine geben, meldet die Nachrichtenagentur dpa.
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München - "Der Deal ist durch", sagte ein mit dem Vorgang vertrauter Manager heute. Der endgültige Preis stehe noch nicht fest und werde erst ganz am Schluss festgelegt, bevor die Aufsichtsgremien der beiden Banken motgen das Vorhaben beraten, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die dpa berichtet, UniCredito biete für die HypoVereinsbank gut 15 Milliarden Euro in eigenen Aktien. Im Zuge der Übernahme solle es für eine HVB-Aktie jeweils fünf UniCredito-Anteilsscheine geben. Darauf hätten sich Vertreter beider Banken geeinigt. Die Aufsichtsräte von UniCredito und HypoVereinsbank sollen nun am Sonntag über den Zusammenschluss der beiden Kreditinstitute zur nach Börsenwert neuntgrößten Bank in Europa entscheiden.

In den vergangenen Tagen war bereits über ein Umtauschverhältnis von 5:1 spekuliert worden. Allerdings war der Aktienkurs von UniCredito zuletzt gefallen, so dass auch eine Aufstockung oder eine zusätzliche Barkomponente für möglich gehalten wurde. Auf Basis der Kurse vom Freitagabend wird die HVB nun mit etwa 20,50 Euro je Aktie oder insgesamt 15,1 Milliarden Euro bewertet.

Die Einigung über den Umtauschkurs war die letzte Hürde vor den Aufsichtsratssitzungen. In den vergangen Tagen hatten sich die beiden Banken bereits weitgehend über die Modalitäten einer Fusion geeinigt. Nach Angaben aus Finanzkreisen gibt UniCredito eine Bestandsgarantie für das Deutschlandgeschäft der HypoVereinsbank über fünf Jahre. Die HVB kann zudem fünf von elf Vorstandsposten bei UniCredito besetzen. HypoVereinsbank-Chef Dieter Rampl soll als Präsident der Bank den Aufsichtsrat der neuen UniCredito führen. Vorstandschef bleibt Alessandro Profumo.