UniSPIEGEL Studis an die Börse!
Dass selbst kleine Summen auf dem Sparkonto schlecht angelegt sind, haben nach den Betriebswirten inzwischen auch Theologen und Physiker mitbekommen - sie alle schielen auf gute Renditen mit Aktien oder Fonds: Statt zwei Prozent Zinsen winken zweistellige Zuwachsraten. Discount-Broker wie Brokerage 24 von der Deutschen Bank bieten günstige Konditionen auch für Kleinanleger. Konkurrent Consors hat sogar ein spezielles Studentenangebot: keine Mindestprovision bei Käufen und Verkäufen, Depotführung kostenlos. Allein bei Consors wagten nach Unternehmensangaben in den letzten zwei Monaten 15 000 Studiosi den "Börsengang".
Speziell für schmale Geldbeutel gibt es Investment-Sparpläne, bei denen schon 100 oder 200 Mark im Monat angelegt werden können - idealer Parkplatz fürs Zubrot von Oma. Aber Vorsicht: Beratung fällt aus beim Discount-Weg an die Börse; und je lukrativer die Anlage, desto höher ist auch das Risiko. Basis-Infos zu Wertpapieren und Risiken schickt beim Einstieg die Bank, später ist der Wirtschaftsteil der Zeitung Pflichtlektüre (im Hörsaal).