Unternehmen: HypoVereinsbank streicht Milliardengewinn ein - DER SPIEGEL
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Unternehmen HypoVereinsbank streicht Milliardengewinn ein

Die Münchner HypoVereinsbank hat nach jahrelangen Verlusten einen Milliardengewinn vor Steuern verbucht. Damit zahlt die Großbank erstmals wieder eine Dividende.
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Hamburg - Der Jahresüberschuss der HypoVereinsbank (HBV), die seit November zum italienischen Unicredit-Konzern gehört, liege vor den Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der Übernahme bei 1,16 Milliarden Euro, berichtet die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Bankenkreise. Damit sei das Ziel des alten HVB-Vorstands von 1 Milliarde Euro Überschuss deutlich übertroffen worden.

Das Ergebnis je Aktie betrage 1,55 Euro. Der Hauptversammlung der HVB solle nach drei dividendenlosen Jahren die Ausschüttung von 25 Cent je Aktie vorgeschlagen werden.

Laut "FTD" heißt es in Bankenkreisen, im Abschluss für 2005 der HVB seien 546 Millionen Euro Kosten für Restrukturierung sowie weitere Sonderposten angesetzt. Damit läge der Netto-Konzernjahresüberschuss bei etwa 600 bis 700 Millionen Euro. Die beim Unicredit-Einstieg genannten gesamten Restrukturierungskosten konnten noch nicht im vollen Umfang gebucht werden, weil sie entweder noch nicht angefallen seien oder es noch offene Fragen gebe.

fok/ddp/dpa