Airbus verkauft Dassault-Anteile - DER SPIEGEL
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Luftfahrt Airbus verkauft Dassault-Anteile für 794 Millionen Euro

Airbus macht Kasse: Der Verkauf von Anteilen am französischen Kampfflugzeug-Hersteller Dassault bringen fast 800 Millionen Euro ein. Der Umbau des Konzerns geht damit weiter voran.
Großraumflugzeug Airbus A350 XWB (Archiv): Aktienverkauf für 794 Millionen Euro
Großraumflugzeug Airbus A350 XWB (Archiv): Aktienverkauf für 794 Millionen Euro

Großraumflugzeug Airbus A350 XWB (Archiv): Aktienverkauf für 794 Millionen Euro

Foto: Azhar Rahim/ dpa
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Amsterdam - Für 794 Millionen Euro verkauft Airbus einen Teil seiner Beteiligung an dem Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen Dassault Aviation. Damit verringert der größte europäische Luft- und Raumfahrtkonzert seinen Anteil am französischen Unternehmen von 46 auf 42 Prozent. Käufer ist Dassault selbst, wie Airbus mitteilte.

Rund 810.000 Aktien seien laut Airbus zu je 980 Euro im außerbörslichen Handel verkauft worden. Der französische Staat verzichtete als Anteilseigner auf sein Vorrecht, ein Angebot für einen Deal abzugeben.

Der Verkauf war erwartet worden. "Diese Transaktion stellt einen wichtigen Schritt in unserem erklärten Vorhaben dar, unseren Anteil an Dassault Aviation gewinnbringend zu veräußerten", erklärte der Airbus-Strategiedirektor Marwan Lahoud. Um weitere zehn Prozent will Airbus seinen Anteil bis Mitte nächsten Jahres an Dassault - Produzent von Firmenjets und Kampfflugzeugen - verringern.

Airbus ist im Umbruch. Airbus-Chef Thomas Enders will sich künftig nur auf das Kerngeschäft konzentrieren. Dies bedeutet einen größeren Umbau des Rüstungs- und Raumfahrtgeschäfts. Eine größere Rolle soll in Zukunft das zivile Flugzeuggeschäft spielen.

Zu Beginn des Jahres hatte sich EADS in Airbus Group   umbenannt. Gleichzeitig wurde die Rüstungstochter Cassidian mit dem Raumfahrtgeschäft Astrium zusammengelegt. Durch die Umstrukturierung sollen auch Kosten eingespart werden, etwa in der Verwaltung.

daf/Reuters/dpa/AFP

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