Birkenstock nimmt Sandalen aus Amazons US-Shop - DER SPIEGEL
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Protest gegen Kopien Birkenstock nimmt Sandalen aus Amazons US-Shop

In Amazons US-Shop kursieren zahlreiche Fälschung von Birkenstock-Schuhen. Das rheinland-pfälzische Unternehmen zieht nun die Konsequenz daraus.
Birkenstock-Schuhe
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Foto: DPA
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Wegen der zunehmenden Verbreitung von Fälschungen stoppt der Schuhhersteller Birkenstock den Verkauf seiner Produkte auf der Amazon-Plattform in den USA. Das Unternehmen bestätigte am Donnerstag einen Bericht des US-Nachrichtenportals CNBC.com, wonach der Verkauf mit Beginn des kommenden Jahres eingestellt wird. Die Amazon-Plattform in Europa ist nicht betroffen.

"Amazon hat Tür und Tor geöffnet für den Verkauf von Billigkopien aus China", sagte ein Birkenstock-Sprecher. Dabei geht es vor allem um die Angebote von eigenständigen Händlern, die Amazon als Online-Plattform nutzen. Produktpiraterie sei ein globales Problem, aber auf verschiedenen Märkten unterschiedlich stark ausgeprägt, sagte der Sprecher.

Er begründete das Vorgehen des Herstellers aus dem rheinland-pfälzischen Neustadt/Wied mit der Absicht, "unsere Marke zu schützen, aber auch um die Verbraucher vor schlechten Kopien zu schützen". Diese würden oft unter prekären Bedingungen, teilweise in Kinderarbeit hergestellt und seien häufig mit Schadstoffen belastet.

Ein Amazon-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zur Entscheidung von Birkenstock ab. Er betonte jedoch, dass "auf dem Amazon Marktplatz nur Originalwaren angeboten werden" dürften. Angebote verbotener Produkte würden entfernt. Kunden erhielten "im Fall von nicht autorisierter Ware eine Ersatzlieferung oder den Kaufpreis erstattet".

ssu/dpa

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