Börse: Bundesbank sieht Kursschwankungen gelassen - DER SPIEGEL
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Fallende Aktienkurse Bundesbank sieht Börsenturbulenzen gelassen

Weltweit sinken derzeit die Aktienkurse. Vor allem Bankpapiere sind unter Druck. Die Bundesbank sieht die Stabilität der deutschen Geldhäuser jedoch nicht in Gefahr.
Börse in Frankfurt: Nicht mit Lehman-Krise vergleichbar
Börse in Frankfurt: Nicht mit Lehman-Krise vergleichbar

Börse in Frankfurt: Nicht mit Lehman-Krise vergleichbar

Foto: Hannelore Foerster/ Getty Images
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Die Deutsche Bundesbank sieht trotz der jüngsten Marktturbulenzen offenbar keinen Anlass zur Sorge um die Stabilität der deutschen Geldhäuser. Die Kapitalsituation der deutschen Banken "hat sich in den vergangenen Jahren stark verbessert", sagte der für die Bankenaufsicht zuständige Vorstand Andreas Dombret der "Bild"-Zeitung.

Die aktuelle Lage sei "nicht im Geringsten mit der Lehman-Krise 2008 vergleichbar". Die Aktienmärkte waren zuletzt erheblichen Schwankungen ausgesetzt. Der Dax fiel am Donnerstag zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Oktober 2014.

Vor allem die Bankenbranche geriet unter Druck, denn wegen der Wirtschaftsschwäche wird eine Welle an Kreditausfällen befürchtet. Sorgen um die Weltkonjunktur und den niedrigen Ölpreis setzen zudem auch die Märkte in Asien unter Druck.

Ein stückweit Marktübertreibungen

Auch die Euro-Finanzminister demonstrierten Gelassenheit. "Wir wissen, die Aktienmärkte entwickeln sich auf und ab", sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bei einem Treffen in Brüssel. "Ich glaube aber, dass das ein stückweit auch Marktübertreibungen sind."

Ähnlich äußerte sich Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem: "Ich denke, dass wir strukturell in der Eurozone in einer deutlich besseren Situation als noch vor einigen Jahren sind."

Positive Schlagzeilen machte unterdessen die Commerzbank. Das Geldhaus will das erste Mal seit der Finanzkrise wieder eine Dividende zahlen - davon profitiert auch der Bundeshaushalt.

sep/AFP/dpa