Deutsche-Wohnen-Aktionäre stimmen Übernahme-Plan für GSW zu - DER SPIEGEL
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Immobilien-Fusion Aktionäre der Deutsche Wohnen genehmigen GSW-Übernahme

Die Milliardenfusion in der Immobilienbranche rückt näher: Die Aktionäre der Deutschen Wohnen haben dem Übernahmeplan für den Konkurrenten GSW zugestimmt. Der künftige Konzern würde rund 150.000 Wohnungen besitzen.
GSW-Gebäude in Berlin: 1,8 Milliarden Euro für Übernahme geboten
GSW-Gebäude in Berlin: 1,8 Milliarden Euro für Übernahme geboten

GSW-Gebäude in Berlin: 1,8 Milliarden Euro für Übernahme geboten

Foto: Steffen Kugler/ dpa
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Frankfurt am Main - Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen ist der geplanten Übernahme des Konkurrenten GSW Immobilien einen großen Schritt näher gekommen. Die Aktionäre der Deutschen Wohnen segneten auf der Hauptversammlung in Frankfurt am Main mit großer Mehrheit der dafür nötigen Kapitalerhöhung zu. Im August hatte der Konzern ein rund 1,8 Milliarden schweres Übernahmeangebot angekündigt. Der Deal soll als Aktientausch abgewickelt werden.

"Wir freuen uns über das klare Votum", sagte Deutsche Wohnen -Wohnen-Chef Michael Zahn. Für die Kapitalerhöhung stimmten 99,5 Prozent der Aktionäre. Nun seien die Aktionäre der GSW   am Zuge. Allerdings muss die Deutsche Wohnen   zuvor noch das detaillierte Angebot veröffentlichen.

Der GSW-Vorstand wird daraufhin seinen Eignern die Annahme oder Ablehnung der Offerte empfehlen. Bislang hielt sich der Konzern eher bedeckt, teilte aber mit, ein Zusammenschluss könne "grundsätzlich sinnvoll" sein. Insidern zufolge laufen schon seit einiger Zeit Gespräche zwischen den Managern beider Unternehmen. An den Grundbedingungen will die Deutsche Wohnen eigenen Angaben zufolge nicht rütteln: Die GSW-Aktionäre sollen für 20 ihrer Aktien 51 neue Deutsche-Wohnen-Papiere erhalten, Bares soll nicht fließen.

Kommt der Deal zustande, entstünde hinter der Deutschen Annington die Nummer zwei unter den hiesigen börsennotierten Wohnungskonzernen. Die meisten der zusammen 150.000 Wohnungen im Gesamtwert von rund 8,5 Milliarden Euro liegen in Berlin. Das Bundeskartellamt hatte bereits mitgeteilt, dass keine Einwände gegen einen Zusammenschluss bestehen.

fdi/Reuters

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