Dropbox will an die Börse - DER SPIEGEL
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Cloud-Anbieter Dropbox will an die Börse

Lange wird schon darüber spekuliert, jetzt strebt der Datenspeicherdienst Dropbox Medienberichten zufolge an die Börse. Es könnte der größte Tech-Börsengang seit Snapchat werden.
Dropbox auf dem Smartphone
Dropbox auf dem Smartphone

Dropbox auf dem Smartphone

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Der Datenspeicherdienst Dropbox will in der ersten Jahreshälfte 2018 an die Börse gehen, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf Insider berichten. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hat der Cloud-Anbieter die US-Großbanken Goldman Sachs und JP Morgan damit beauftragt, den Börsengang durchzuführen. Dropbox gehört schon länger neben dem Musik-Streamingdienst Spotify, Airbnb oder Uber zu bekannten Tech-Unternehmen, über deren Börsengang immer wieder spekuliert wird.

Das Unternehmen erzielt mit seinen Datenspeicher-Lösungen derzeit einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar und gilt als Vorreiter des sogenannten Freemium-Modells: Künden können die Leistungen des Unternehmens zunächst kostenfrei nutzen, müssen aber zusätzliche Funktionen oder Premium-Mitgliedschafen bezahlen. Das Unternehmen war eines der ersten Einhörner, also ein Start-up, mit einer Marktbewertung von über einer Milliarde US-Dollar.

Zuletzt kam das Unternehmen in privaten Finanzierungsrunden auf eine Unternehmensbewertung von zehn Milliarden US-Dollar. Sollte Dropbox an der Börse eine ähnliche Bewertung erzielen, wäre es der größte Tech-Börsengang seit dem Börsengang des Messenger-Dienstes Snapchat im März 2017.

Zuletzt hat Dropbox durch andere Anbieter vermehrt Konkurrenz bekommen: Internet-Giganten wie Apple und Google bieten ihren Kunden ebenfalls Datenspeicher im Netz an.

hej