E-Plus könnte bald den Besitzer wechseln - DER SPIEGEL
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Kursanstiege Verkaufsgespräche über E-Plus begeistern Anleger

Der Mobilfunkkonzern E-Plus könnte den Besitzer wechseln: Der niederländische Mutterkonzern KPN verhandelt mit der spanischen Telefónica über einen Verkauf. Die Aktien beider Unternehmen legten deutlich zu.
E-Plus-Zentrale in Düsseldorf: Die Gespräche sollen weit fortgeschritten sein
E-Plus-Zentrale in Düsseldorf: Die Gespräche sollen weit fortgeschritten sein

E-Plus-Zentrale in Düsseldorf: Die Gespräche sollen weit fortgeschritten sein

Foto: E-Plus
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Frankfurt - Ein möglicher Verkauf des deutschen Mobilfunkanbieters E-Plus hat am Montag unter Anlegern für Aufregung gesorgt. Der bisherige Mutterkonzern KPN   aus den Niederlanden verhandelt mit der spanischen Telefónica  , wie beide Seiten am Montag bestätigten. Die Details der Transaktion würden aber noch verhandelt, hieß es. Der deutsche Mobilfunkanbieter O2 ist bereits eine Telefónica-Tochter.

An den Aktienmärkten sorgten die Neuigkeiten für kräftige Bewegungen. KPN-Papiere gingen mit einem Kursgewinn von mehr als zwölf Prozent aus dem Handel. Die im TecDax notierten Aktien von Telefónica Deutschland   verteuerten sich bis Börsenschluss um knapp sieben Prozent.

KPN und Telefónica hatten in der Vergangenheit wiederholt miteinander gesprochen, waren sich aber nicht handelseinig geworden. Nach Informationen der "Financial Times" ("FT") stehen die Chancen diesmal gut, dass der Deal klappt. Die Gespräche seien weit fortgeschritten, die Verwaltungsräte würden bereits tagen, berichtete die Zeitung auf ihrer Internetseite. Telefónica-Deutschland-Chef René Schuster hatte hingegen Ende Mai noch in einem Zeitungsinterview gesagt, er sehe in naher Zukunft keine Fusion mit E-Plus.

Diskutiert wird laut "FT" eine Konstruktion, wonach Telefónica E-Plus übernimmt und KPN im Gegenzug eine kleine Beteiligung an Telefónica Deutschland erhält. Telefónica soll die Mehrheit an dem fusionierten Unternehmen halten. KPN-Großaktionär Carlos Slim habe sich mit den Plänen bereits einverstanden erklärt.

dab/dpa/Reuters

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