Gewinnplus Starbucks feiert Caffè-Latte-Renaissance
Starbucks-Filiale in Berlin: Wachstum vor allem im Ausland
Foto: Bernd_Settnik/ picture-alliance / dpa/dpawebSeattle - Lange Zeit galt Starbucks als angeschlagen. Doch nun könnte die Kaffeehauskette die Wende geschafft haben - dank massiver Kostensenkungen und höherer Preise. Im vierten Quartal hat Starbucks seinen Gewinn beinahe verdoppelt und unterm Strich 279 Millionen Dollar (196 Millionen Euro) verdient.
Vor allem jenseits des Heimatmarkts legte die US-Kette zu. Insgesamt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Die Anleger waren begeistert und schickten die Aktie am Donnerstag nachbörslich um knapp drei Prozent nach oben.
Zur Euphorie trug auch bei, dass das Management die Prognose für das Geschäftsjahr 2011 erhöhte. In den großen Städten der USA finden sich Starbucks-Filialen fast an jeder Ecke. Deshalb weicht der Konzern ins Ausland aus. Von den insgesamt 500 Filialen, die das Management im laufenden Geschäftsjahr eröffnen will, sind 400 jenseits der USA geplant.
Im abgelaufenen Jahr hatte sich Starbucks angesichts der Wirtschaftskrise mit Neueröffnungen zurückgehalten. Starbucks verkauft seine Spezialitäten wie den Instant-Kaffee "Via" längst auch über Supermärkte und erschließt sich damit neue Einnahmequellen.