Lidl zahlt britischen Mitarbeitern deutlich mehr Lohn - DER SPIEGEL
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Konkurrenzkampf mit Aldi Lidl zahlt britischen Mitarbeitern deutlich mehr Lohn

8,20 Pfund pro Stunde: Lidl will einem Großteil seiner britischen Angestellten mehr Lohn zahlen. Hintergrund der Offensive ist der Konkurrenzkampf mit Aldi.
Logo von Lidl (Archiv): Außerhalb Londons 8,20 Pfund, in der Hauptstadt 9,35 Pfund
Logo von Lidl (Archiv): Außerhalb Londons 8,20 Pfund, in der Hauptstadt 9,35 Pfund

Logo von Lidl (Archiv): Außerhalb Londons 8,20 Pfund, in der Hauptstadt 9,35 Pfund

Foto: © Stephen Hird / Reuters/ REUTERS
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Die Supermarktkette Lidl geht in Großbritannien in die Offensive: Als erster Einzelhändler hat der deutsche Discounter angekündigt, einem Großteil seiner 17.000 Mitarbeiter rund 1200 Pfund, umgerechnet etwa 1640 Euro, pro Jahr mehr zu bezahlen. Lidl will damit eine unabhängige Mindestlohn-Empfehlung erfüllen, wie das Unternehmen mitteilte.

"Die Mitarbeiter von Lidl werden zu den bestbezahlten der Supermarkt-Branche gehören", sagte Lidls Großbritannien-Chef Ronny Gottschlich.

Der konzerneigene Mindestlohn pro Stunde steige mit dem Schritt außerhalb Londons auf 8,20 Pfund, rund 11,20 Euro, und in der Hauptstadt auf 9,35 Pfund, rund 12,80 Euro. Derzeit zahlt Lidl 7,30 Pfund und 8,03 Pfund. Mit der neuen Lohntabelle liegt Lidl fast ein Pfund pro Stunde über der Konkurrenz.

Die deutschen Discounter Lidl und Aldi führen seit Jahren einen aggressiven Kampf um die Marktvorherrschaft und haben die Supermarkt-Landschaft in Großbritannien erheblich in Aufruhr versetzt. Alle großen Ketten wie Tesco und Sainsbury schrumpfen und verlieren Kunden, während Aldi und Lidl sprunghafte Wachstumsraten verzeichnen. Lidl betreibt in Großbritannien derzeit 600 Filialen und will das Netz deutlich erweitern.

mka/dpa/Reuters