Konzernumbau Ikea will Möbel über Amazon verkaufen
Ikea in Berlin
Foto: Markus Schreiber/ APDer schwedische Möbelhändler Ikea prüft derzeit, den Onlinevertrieb auszubauen. Infrage kommen dafür Plattformen wie Amazon und Alibaba, aber auch eine branchenweite Lösung.
Das bestätigte Torbjörn Lööf, Chef der niederländischen Holdinggesellschaft Inter Ikea, der "Financial Times" ("FT"). Nachdem die Planungen länger als erwartet gedauert hätten, stehe der erste Testverkauf nun bevor.
Zudem könne man sich den Aufbau einer branchenweiten Online-Plattform gut vorstellen, Ikea befinde sich aber noch nicht in Gesprächen mit Wettbewerbern, sagte Lööf im Interview.
Umfassender Umbau
Ikea steckt mitten in einem umfassenden Konzernumbau. Dabei arbeitet Ikea intensiv an seiner Onlinestrategie. Neben anderen Absatzmöglichkeiten will der Möbelhändler auch die eigene Webseite verbessern. Das Unternehmen testet Leasing-Konzepte für Möbel, außerdem sind weitere kleinere Filialen in Innenstädten geplant.
"Du bestimmst gern dein eigenes Schicksal, wenn du also die Größe und die Möglichkeit hast, dann passt das", sagte Lööf der "FT". Dabei hob er den Online-Modehändler Zalando als Positivbeispiel für eine solche Plattform hervor.