Inflation lässt wieder nach - DER SPIEGEL
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Verbraucherpreise in der Eurozone Inflation lässt wieder nach

Der Preisanstieg in der Eurozone hat sich im Februar erneut abgeschwächt. Die Inflation im Euroraum ist damit so niedrig wie seit Dezember 2016 nicht mehr.
Einkaufsstraße in Köln
Einkaufsstraße in Köln

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Rolf Vennenbernd/ picture-alliance/ dpa

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Trotz guter Konjunktur und massiver Geldspritzen der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich die Inflation in der Eurozone im Februar den dritten Monat in Folge abgeschwächt. Die Teuerungsrate sank auf 1,2 Prozent von 1,3 Prozent im Januar, wie das Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung mitteilte. Sie entfernt sich damit weiter von dem Ziel der EZB, die als optimalen Wert für die Wirtschaft knapp zwei Prozent ansieht.

Die Inflation im Euroraum ist im Februar damit so niedrig wie seit Dezember 2016 nicht mehr. Dafür sorgte Energie, die sich mit 2,1 Prozent nicht mehr ganz so stark verteuerte wie noch zu Jahresbeginn. Auch bei Lebensmitteln, Alkohol und Tabak fiel der Preisaufschlag mit 1,1 Prozent geringer aus. Dienstleistungen verteuerten sich dagegen mit 1,3 Prozent etwas stärker als zuletzt.

Die Euro-Wächter pumpen seit rund drei Jahren über den Kauf von Anleihen enorme Geldsummen ins Finanzsystem, um für mehr Inflation zu sorgen. Das Kaufprogramm soll bis mindestens Ende September laufen und dann ein Volumen von 2,55 Billionen Euro erreichen. Zudem hält die EZB ihren Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. So will sie für günstige Finanzierungsbedingungen sorgen, um Wirtschaft und Inflation anzuschieben.

hej/Reuters/dpa