Inflation sinkt: Eurozonen-Preise steigen langsame - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Dezember-Inflation Preise im Euro-Raum steigen langsamer

Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Dezember langsamer gestiegen als erwartet. Die Inflation liegt damit deutlich unter dem Zielwert, den die Europäische Zentralbank erreichen will.
Skyline von Frankfurt mit dem EZB-Turm
Skyline von Frankfurt mit dem EZB-Turm

Skyline von Frankfurt mit dem EZB-Turm

Foto: Boris Roessler/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Inflation im Euroraum hat sich im Dezember stärker abgeschwächt als erwartet. Die Verbraucherpreise sind laut dem Statistikamt Eurostat um 1,6 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen. Im November waren es 1,9 Prozent gewesen, Experten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 1,7 Prozent gerechnet.

Auch in Deutschland hatte sich die Teuerung im Dezember stärker abgeschwächt, als erwartet worden war. Im Schnitt lagen die Verbraucherpreise 1,7 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Im November hatte die Inflationsrate in Deutschland noch bei 2,3 Prozent gelegen.

Die Euro-Inflation ist unter anderem bedeutsam, weil die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik daran ausrichtet. Die EZB strebt dauerhaft eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Von diesem Ziel hat sich die Rate jetzt wieder etwas entfernt.

beb/dpa-AFX