Jack Wolfskin: US-Investor Blackstone plant Ausstieg bei Outdoor-Marke - DER SPIEGEL
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Deutsche Outdoormarke US-Investor Blackstone plant Ausstieg bei Jack Wolfskin

Seit Jahren rutscht Jack Wolfskin immer tiefer in die Krise. Nun bereitet sich die deutsche Outdoormarke nach SPIEGEL-Informationen auf den Ausstieg des US-Eigentümers Blackstone vor.
Schuhpräsentation von Jack Wolfskin auf Outdoor-Messe (2010)
Schuhpräsentation von Jack Wolfskin auf Outdoor-Messe (2010)

Schuhpräsentation von Jack Wolfskin auf Outdoor-Messe (2010)

Foto: Patrick Seeger/ picture alliance / dpa
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Die deutsche Outdoormarke Jack Wolfskin bereitet sich nach SPIEGEL-Informationen auf einen Ausstieg des US-Investors Blackstone vor. Neuer Eigentümer wird Insidern zufolge voraussichtlich ein Konsortium aus Investoren und Hedgefonds. Vorstandschefin Melody Harris-Jensbach versuchte Ende März, die Mitarbeiter zu beruhigen: Im Falle eines Eigentümerwechsels werde sich für die Marke und ihre Belegschaft nichts ändern.

Seit Monaten verhandelt das hoch verschuldete Unternehmen mit seinen Kreditgebern. Zuletzt hatte Jack Wolfskin die Ergebnisziele verfehlt, die in den Kreditverträgen festgeschrieben sind. Einige Gläubiger befürchteten daraufhin, die Firma könne die Schuldzinsen nicht mehr bezahlen. Nun werden wohl einige Geldgeber die Schulden gegen Anteile tauschen.

Insider rechnen damit, dass die künftigen Eigner die Marke sanieren und auf Rendite trimmen wollen. Ein Unternehmenssprecher wollte einen Ausstieg Blackstones weder bestätigen noch dementieren. Die "Gespräche mit den Gläubigern" verliefen aber positiv, so der Sprecher.

sh

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