Jamie Dimon: JP-Morgan-Chef erklärt - DER SPIEGEL
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JP-Morgan-Chef Jamie Dimon meldet erfolgreichen Kampf gegen Krebs

Die Krebsbehandlung von JP-Morgan-Chef Jamie Dimon wirkt offenbar. Bei den jüngsten Tests fanden sich keine Anzeichen mehr für die Erkrankung, teilte der Top-Banker mit. Die Nachricht ließ den Aktienkurs prompt klettern.
JP-Morgan-Chef Dimon (Januar 2013): "Sorge als erstes für deine Gesundheit"
JP-Morgan-Chef Dimon (Januar 2013): "Sorge als erstes für deine Gesundheit"

JP-Morgan-Chef Dimon (Januar 2013): "Sorge als erstes für deine Gesundheit"

Foto: Anja Niedringhaus/ AP
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New York - JP-Morgan-Chef Jamie Dimon verbreitete von Anfang an Zuversicht - und meldet nun Erfolg im Kampf gegen den Krebs: Bei den jüngsten medizinischen Tests seien keine Anzeichen für die Krankheit festgestellt worden, teilte der 58-Jährige am Freitag mit. Der Chef der größten US-Bank hatte im Juli bekannt gegeben, an Kehlkopfkrebs erkrankt zu sein.

Anleger zeigten sich erleichtert. Die Aktien von JP Morgan  kletterten um gut zwei Prozent und verzeichneten dabei zwischenzeitlich den höchsten Stand seit 14 Jahren.

Die Behandlung sei vor einigen Monaten abgeschlossen worden, teilte Dimon mit. Sein Gesundheitszustand werde jedoch noch einige Jahre überwacht werden. Er folge dem Ratschlag, den er auch anderen gebe: "Sorge als erstes für deine Gesundheit." Auch zum Zeitpunkt der Diagnose galt Dimon als sehr gesundheitsbewusst - ein passionierter Sportler, der mehrmals die Woche joggt oder Tennis spielt und nie geraucht hat.

Dimon ist seit rund acht Jahren Chef von JP Morgan. Der Top-Manager, der mit seiner deutlichen Kritik an vielen Regulierungsvorschlägen schon häufiger in der Politik angeeckt ist, hat die größte US-Bank vergleichsweise erfolgreich durch die Finanzkrise gesteuert. Von den Milliardengewinnen, die das Institut regelmäßig abliefert, können viele Konkurrenten nur träumen.

Sogar einen Handelsverlust von mehr als sechs Milliarden Dollar konnte das Institut 2012 aus eigener Kraft ausbügeln. Image-Kratzer hinterließen zuletzt allerdings etliche Rechtsstreitigkeiten. Den Dauerclinch mit der US-Regierung über fragwürdige Hypothekengeschäfte aus der Zeit vor der Finanzkrise legte JP Morgan im vergangenen Jahr mit einer Rekordstrafe von 13 Milliarden Dollar bei.

fdi/Reuters

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