Japan verstaatlicht Tepco - DER SPIEGEL
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Krise in Japan Nur der Staat kann Tepco noch retten

Hohe Schulden drücken Tepco, dem Konzern bleibt nur die Verstaatlichung. Diese steht wohl kurz bevor: Nach Angaben der Wirtschaftszeitung "Nikkei" braucht der Energieversorger neun Milliarden Euro von der Regierung - deren Anteil am Konzern würde dadurch auf mehr als zwei Drittel steigen.
Atomruine Fukushima: Horrende Schadensersatzforderungen
Atomruine Fukushima: Horrende Schadensersatzforderungen

Atomruine Fukushima: Horrende Schadensersatzforderungen

Foto: AFP/ Tepco/ JiJi Press
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Tokio - Gut ein Jahr nach der Atom-Katastrophe in Japan fällt Tepco offenbar endgültig in staatliche Hände. Wie die Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtet, plant die Regierung eine Kapitalspritze im Volumen von umgerechnet rund neun Milliarden Euro für den angeschlagenen Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima.

Dabei könne der Anteil des Staates an dem notleidenden Konzern auf über zwei Drittel anschwellen. Tepco habe erklärt, den Plan zu prüfen, wenn der nächste Chef dem zustimmt.

Zuvor hatte schon die Nachrichtenagentur Reuters über eine nötige Finanzspritze von umgerechnet neun Milliarden Euro berichtet. Der Konzern benötige die Hilfen, um seine Finanzen zu bereinigen und um die Opfer der Atomkatastrophe aus dem vergangenen März abzufinden.

ssu/dpa

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