Lars Windhorst verordnet sich Sparprogramm - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Sapinda-Gruppe Lars Windhorst muss sparen

Ein geplatzter Deal zwingt den Finanzinvestor und ehemaligen Wunderknaben Lars Windhorst zum Sparen. Seine Sapinda-Gruppe muss die Kosten um 25 Millionen Euro senken.
Lars Windhorst
Lars Windhorst

Lars Windhorst

Foto: picture alliance / AAPimages
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Geldnot bei seiner Sapinda-Gruppe zwingt den Londoner Finanzinvestor Lars Windhorst (40) auf Sparkurs. Wie das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat der CEO und Haupteigentümer Kostensenkungen bei Sapinda in Höhe von 25 Millionen Euro eingeleitet. Die Maßnahmen treffen vor allem Außenstellen in Hongkong und Moskau.

Außerdem musste Windhorst dem Bericht zufolge kurzfristig ein Darlehen in Höhe von 200 Millionen Euro bei langjährigen Finanziers aufnehmen. Die Hälfte des Kredits fließt in eine Kapitalerhöhung bei der Sapinda Holding, der Führungsgesellschaft der Unternehmensgruppe. Die restlichen 100 Millionen sollen der Holding in Form eines Gesellschafterdarlehens zukommen. Damit kann sie ihre Beteiligungsunternehmen am Laufen halten.

Die Aktionen waren nötig geworden, weil Ende November Abu Dhabi Capital, Windhorsts wichtigster Geldgeber, die Zusage für ein Großgeschäft überraschend zurückgezogen hatte.

Mehr lesen über

Verwandte Artikel