Lufthansa will Fluglotsen-Streik verbieten lassen - DER SPIEGEL
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Arbeitskampf Lufthansa will Fluglotsenstreik verbieten lassen

Die Fluggesellschaft Lufthansa geht juristisch gegen den geplanten Streik der Lotsen vor: Laut "Bild"-Zeitung hat der Konzern eine einstweilige Verfügung beantragt. Das Gleiche hatte zuvor bereits die Deutsche Flugsicherung getan.
A380 von Lufthansa: Fluggesellschaft will Streik der Lotsen verhindern
A380 von Lufthansa: Fluggesellschaft will Streik der Lotsen verhindern

A380 von Lufthansa: Fluggesellschaft will Streik der Lotsen verhindern

Foto: Maurizio Gambarini/ dpa
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Berlin - Die Lufthansa will den geplanten Streik der Fluglotsen gerichtlich verbieten lassen. Die Airline habe beim Arbeitsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den am Mittwoch anvisierten einstündigen Ausstand beantragt, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Konzernsprecherin.

Fluglotsen verschiedener nationaler Flugsicherungen haben für die kommenden Tage Arbeitsniederlegungen angekündigt. Sie wollen damit gegen Reformpläne der EU zur Neuordnung des europäischen Luftraums protestieren. In Deutschland hat die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) rund 2000 Lotsen bundesweit aufgerufen, zwischen 8 Uhr und 9 Uhr am Mittwochmorgen die Arbeit niederzulegen.

Ob es tatsächlich zu dem Ausstand und damit zu zahlreichen Flugausfällen oder Verspätungen kommt, steht aber noch keineswegs fest. Die bundeseigene Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) hat bereits beim Arbeitsgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung gegen den ihrer Auffassung nach politisch motivierten und damit illegalen GdF-Streik beantragt. Das Gericht entscheidet am Montag.

cte/dpa