Microsoft streicht bei Nokia laut Bloomberg Stellen - DER SPIEGEL
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Entlassungswelle Microsoft plant offenbar großangelegten Stellenabbau

Harte Zeiten für Microsoft-Mitarbeiter: Der US-Konzern bereitet offenbar einen großen Stellenabbau vor. Tausende Arbeitsplätze könnten betroffen sein.
Microsoft-Chef Satya Nadella: Strategiewechsel könnte Jobs kosten
Microsoft-Chef Satya Nadella: Strategiewechsel könnte Jobs kosten

Microsoft-Chef Satya Nadella: Strategiewechsel könnte Jobs kosten

Foto: Brendan Mcdermid / REUTERS
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Redmond - Tausende Microsoft-Mitarbeiter könnten ihre Arbeit verlieren: Der Software-Riese Microsoft   plant laut der Nachrichtenagentur Bloomberg den größten Stellenabbau seit fünf Jahren. Betroffen soll insbesondere die kürzlich übernommene Handy-Sparte von Nokia sein.

Das Nokia-Geschäft solle verschlankt und in das Unternehmen integriert werden, meldete die Finanzagentur Bloomberg und beruft sich auf Personen, die mit den Plänen vertraut sind. Auch könnten Mitarbeiter im Marketing und in der Technik ihren Arbeitsplatz verlieren. Microsoft selbst wollte sich nach Anfrage von SPIEGEL ONLINE zu den Plänen nicht äußern.

Der neue Microsoft-Chef Satya Nadella hatte in einer öffentlichen E-Mail an die Mitarbeiter den Strategiewechsel zu Onlinediensten bekräftigt und strukturelle Maßnahmen angedeutet. Die Kürzungen könnten nach Angaben von Bloomberg höher ausfallen als vor fünf Jahren. Damals verloren 5800 Menschen ihre Arbeit.

Bei der Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia im Frühjahr dieses Jahres wechselten rund 30.000 Mitarbeiter zu Microsoft. Der Windows-Konzern beschäftigt damit aktuell über 127.000 Menschen - weit mehr als seine Rivalen Apple   und Google  .

Weitere Informationen zu organisatorischen und finanziellen Belangen will Microsoft-Chef Nadella am 22. Juli bekannt geben. Dann legt das Unternehmen die aktuellen Quartalszahlen vor.

aks/dpa/Reuters