Milliardenprogramm Aldi motzt seine Filialen auf
Aldi-Nord-Filiale: Teilweise heruntergekommene Läden
Foto: Maurizio Gambarini/DPAHamburg - Milliardensummen für schönere Läden: Aldi Nord steckt nach Informationen des manager magazin rund drei Milliarden Euro in das teilweise heruntergekommene Filialnetz. Gleichzeitig sollen in den kommenden Jahren mehr höherwertige Artikel ins Sortiment aufgenommen werden, zum Beispiel Delikatessen.
Den Anfang hat Aldi Nord in Belgien gemacht. Dort wurden bereits mehrere Läden umgestaltet. Auch in Deutschland sollen die 2509 Aldi-Nord-Geschäfte modernisiert beziehungsweise durch neue ersetzt werden. Zudem wird es dort künftig - wie auch bei Aldi Süd - Backautomaten geben.
Die Kette im Süden hat schon in der Vergangenheit darauf geachtet, neben dem Billigsortiment auch hochwertige Produkte anzubieten. Wie manager magazin erfuhr, liegt hier der Schwerpunkt eher auf der internationalen Expansion. Dabei sollen nicht neue Länder erschlossen, sondern mehr Filialen in Zukunftsmärkten wie den USA und Australien geschaffen werden.
Der Einstieg in Märkte wie Kroatien und die Slowakei wurde wegen mangelnder Rechtssicherheit abgesagt, die Expansion nach Neuseeland wegen der geringen Bevölkerungsdichte zurückgestellt.