Wiesenhof entlässt mehr als 500 Mitarbeiter - DER SPIEGEL
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Nach Großbrand Wiesenhof entlässt mehr als 500 Mitarbeiter

Die Geflügelschlachterei Wiesenhof trennt sich drei Monate nach dem verheerenden Feuer von einem Großteil der Mitarbeiter. Von den 750 Festangestellten dürfen nur 213 bleiben.
Brandruine des Wiesenhof-Betriebs in Lohne (Archiv)
Brandruine des Wiesenhof-Betriebs in Lohne (Archiv)

Brandruine des Wiesenhof-Betriebs in Lohne (Archiv)

Foto: Lars Klemmer/ dpa
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Nach dem Feuer in der Geflügelschlachterei Wiesenhof im niedersächsischen Lohne sollen von den ursprünglich 750 Festangestellten künftig nur noch 213 beschäftigt werden. Das sagte der Chef der Wiesenhof-Mutter PHW, Paul-Heinz Wesjohann.

Unternehmen, Gewerkschaft und Betriebsrat einigten sich auf einen Sozialplan, der auch Abfindungen vorsieht. "Die Vereinbarung tut sehr weh", sagte der Betriebsratsvorsitzende Zafer Babacan. Es sei aber der bestmögliche Kompromiss gefunden worden.

Ende März hatte ein technischer Defekt einen Großbrand in der Schlachterei ausgelöst. Versicherungsangaben zufolge liegt der Schaden bei rund 300 Millionen Euro. Der Betrieb solle wieder aufgebaut werden, es werde aber noch Jahre dauern, bis die alten Kapazitäten wieder erreicht würden, sagte Wesjohann. Dies hänge auch davon ab, ob und wie schnell die Behörden Baugenehmigungen erteilen.

msc/dpa