Nike streicht 1400 Jobs - DER SPIEGEL
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Sportartikelhersteller Nike streicht 1400 Jobs

Nike reagiert auf die Konkurrenz durch den Onlinehandel. Der Adidas-Rivale entlässt zwei Prozent seiner Belegschaft - und sich in Zukunft auf seine Kernmarken konzentrieren.
Nike-Filiale in Portland (Archiv)
Nike-Filiale in Portland (Archiv)

Nike-Filiale in Portland (Archiv)

Foto: Don Ryan/ AP
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Der weltgrößte Sportkleidungshersteller Nike streicht zwei Prozent seiner Stellen. 1400 Mitarbeiter sollen das Unternehmen verlassen, teilte Nike mit. Das Unternehmen beschäftigte derzeit rund 70.000 Mitarbeiter.

Zudem will der Sportausrüster die Zahl der Geschäftsfelder reduzieren. Mit dem Schritt seien auch Änderungen im Management verbunden. Die Maßnahmen sind Teil einer Neustrukturierung des Konzerns. Der Adidas-Konkurrent reagiert damit auf sinkende Verkaufszahlen und die Konkurrenz durch den Online-Handel.

Um künftig schneller auf Verbrauchertrends zu reagieren, will das Unternehmen die Produktionszeiten deutlich senken. Darüber hinaus soll die Zahl der Schuhmodelle um 25 Prozent verringert werden. Der Fokus liege dann auf den Hauptmarken ZoomX, AirVaporMax und Nike React.

Mit seiner neuen Strategie will sich Nike nun vor allem direkt auf Kunden in zwölf Städten konzentrieren, darunter sind die Metropolen New York, London, Peking, Berlin und Barcelona. Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben davon aus, dass diese Städte bis 2020 für mehr als 80 Prozent des Wachstums der Firma stehen werden.

An der Börse fiel die Reaktion der Investoren auf die Pläne verhalten aus. Die Nike-Aktien gaben an der Wall Street in einem schwächeren Marktumfeld knapp drei Prozent nach.

asa/AFP/Reuters

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