Platzmangel: Facebook gönnt sich neue Zentrale - DER SPIEGEL
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Platzmangel Facebook gönnt sich neue Zentrale

Immer mehr Nutzer bedeuten auch mehr Mitarbeiter: Deshalb zieht das soziale Netzwerk Facebook in neue Räumlichkeiten. Vor seinem eigenen Haus wurde Unternehmensgründer Zuckerberg von einem Stalker belästigt - gegen den er sich jetzt gerichtlich wehrt.
Künftiger Facebook-Firmensitz: Ehemaliger Campus von Sun Microsystems
Künftiger Facebook-Firmensitz: Ehemaliger Campus von Sun Microsystems

Künftiger Facebook-Firmensitz: Ehemaliger Campus von Sun Microsystems

Foto: JUSTIN SULLIVAN/ AFP
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New York - Rund 600 Millionen Menschen sind mittlerweile bei Facebook angemeldet. Im Vergleich dazu wirken die gut 2000 Mitarbeiter des Internetnetzwerks immer noch bescheiden. Dennoch wurde der Platz knapp im kalifornischen Palo Alto, wo Facebook bislang mehrere Gebäude gemietet hatte. Im Sommer bekommt das Unternehmen deshalb eine neue Heimat: den ehemaligen Campus des Computerherstellers Sun Microsystems im Silicon Valley.

Schon seit Wochen war über den Umzug spekuliert worden, nun hat Facebook ihn offiziell gemacht. Auf dem neuen, knapp 24 Hektar großen Gelände in Menlo Park südlich von San Francisco stehen neun Gebäude. Sun benötigt das Areal nach der Übernahme durch den Software-Konzern Oracle nicht mehr.

Facebook kann sich den Umzug problemlos leisten: Die Internetfirma hat erst jüngst 1,5 Milliarden Dollar von Anlegern eingesammelt, darunter die Investmentbank Goldman Sachs. Das Unternehmen wird mittlerweile mit 50 Milliarden Dollar bewertet.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wehrte sich unterdessen mit einer einstweiligen Verfügung erfolgreich gegen einen Stalker. Der Mann aus Kalifornien soll ihm, seiner Freundin und seiner Schwester nachgestellt haben.

Ein Facebook-Mitarbeiter hatte vor Gericht ausgesagt, der 31-Jährige habe Zuckerberg bis zu 20-mal täglich kontaktiert - via Brief, E-Mail und Facebook. Sogar vor dem Privathaus des Facebook-Chefs sei er aufgetaucht. Die Polizei hatte den Mann zwar bereits verbal verwarnt, doch davon ließ dieser sich nicht abhalten. Gerichtsunterlagen zufolge bat er um Geld für seine kranke Mutter.

dab/dpa-AFX/AP