Porto: Briefpreise bleiben 2010 stabil - DER SPIEGEL
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Porto Briefpreise bleiben 2010 stabil

Gute Nachricht für Brieffreunde: Die Bundesnetzagentur hat den Antrag der Deutschen Post genehmigt, die Portopreise für 2010 stabil zu halten. Für einzelne Sendungen ins Ausland müssen Kunden allerdings teilweise tiefer in die Tasche greifen.
Postbote der Deutschen Post: Tarif für den Standardbrief bleibt bei 55 Cent
Postbote der Deutschen Post: Tarif für den Standardbrief bleibt bei 55 Cent

Postbote der Deutschen Post: Tarif für den Standardbrief bleibt bei 55 Cent

Foto: Joerg Sarbach/ AP
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Bonn - Die Briefpreise in Deutschland bleiben auch 2010 stabil. Doch für Sendungen ins Ausland müssen Kunden der Deutschen Post   künftig teilweise tiefer in die Tasche greifen. Das teilten die Bundesnetzagentur und die Deutsche Post am Mittwoch in Bonn mit. Teurer wird ab dem 1. Januar in erster Linie der Großbrief ins europäische Ausland mit einem Gewicht von bis zu 500 Gramm. Hier sind künftig 3,40 Euro Porto nötig, 40 Cent mehr als bislang. Auch die Nachnahmegebühr für Auslandssendungen steigt: von 3,45 Euro auf vier Euro.

Die Preise für Inlandsbriefe bleiben dagegen unverändert. Die Briefgebühren in Deutschland seien damit seit zwölf Jahren nicht mehr erhöht worden, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth bei der Bekanntgabe der Entscheidung in Bonn. Kurth betonte, die Post habe in ihrem Preisantrag auf die vollständige Ausschöpfung ihres Erhöhungsspielraums verzichtet. Die geltende Formel hätte für das kommende Jahr eine Erhöhung um durchschnittlich 0,8 Prozent erlaubt, einschließlich nicht genutzter Preiserhöhungsspielräume des Vorjahres wären es sogar 1,1 Prozent gewesen.

Seit einer Preissenkung 2003 kostet ein Standardbrief in Deutschland 55 Cent Porto und eine Postkarte 45 Cent. Die Deutsche Post betonte, sie gebe mit ihrer Preisgestaltung trotz steigender Produktionskosten ein deutliches Zeichen für Preisstabilität. Der Preisantrag der Post wurde von der Bundesnetzagentur nach einem gesetzlich festgelegten sogenannten Price-Cap-Verfahren überprüft. Darin wird der Post ein jährlicher Produktivitätsfortschritt von 1,8 Prozent unterstellt. Dem wird die vom Statistischen Bundesamt ermittelte Inflationsrate gegenübergestellt.

mik/AP