Quartalszahlen: Dell-Gewinn bricht ein - DER SPIEGEL
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Quartalszahlen Dell-Gewinn bricht ein

Der US-Computerhersteller Dell muss abermals einen Gewinneinbruch verkraften. Während sich die Konkurrenz Analysten zufolge im abgelaufenen Quartal wieder besser schlug, verzeichnet Dell ein Minus von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dell-Mitarbeiter in Halle: Das Geschäft zieht nur langsam wieder an
Dell-Mitarbeiter in Halle: Das Geschäft zieht nur langsam wieder an

Dell-Mitarbeiter in Halle: Das Geschäft zieht nur langsam wieder an

Foto: ddp
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San Francisco - Der US-Computerbauer Dell hat im abgelaufenen Geschäftsquartal weiterhin unter der Wirtschaftsflaute und hauseigenen Fehlern gelitten. Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte auf unterm Strich 337 Millionen Dollar ein, wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss an seinem Sitz im texanischen Round Rock mitteilte. Ein guter Teil des Rückgangs war den Kosten für den laufenden Konzernumbau geschuldet. Der Umsatz lag mit 12,9 Milliarden Dollar um 15 Prozent unter Vorjahr.

Analysten zeigten sich enttäuscht, nachbörslich rutschte die Aktie um rund sieben Prozent in den Keller. Die Börsianer ließen sich auch nicht dadurch besänftigen, dass Dell eine fortschreitende Erholung ausmacht und sich insgesamt optimistisch über die Zukunft äußerte. Zuletzt sei insbesondere das Geschäft mit den wichtigen Firmenkunden wieder besser gelaufen, ließ der Konzern wissen. Andere Computerhersteller hatten sich aber deutlich rascher von der Wirtschaftsflaute erholt. Branchenprimus Hewlett-Packard (HP) etwa verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen Gewinnsprung.

Dell, auf dem Markt der Computerhersteller die Nummer drei hinter HP und Acer, hofft nun auf das wichtige Weihnachtsgeschäft. Im Schlussquartal soll das Geschäft gegenüber dem Vorquartal anziehen, ein Ausblick wurde jedoch nicht gewagt. Konzernchef und Firmengründer Michael Dell setzt derzeit insbesondere auf das neue Windows 7, das sich glänzend verkauft. Viele Unternehmen hatten bei der Neuanschaffung von Hardware auf das Betriebssystem gewartet.

can/dpa-AFX/Reuters

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