Ryanair: Aktie bricht nach Gewinnwarnung ein - DER SPIEGEL
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Gewinnwarnung Ryanair-Aktie bricht um 15 Prozent ein

Das gute Wetter im Juli und niedrige Ticketpreise vermiesen Ryanair das Geschäft: Der Billigflieger muss seine Gewinnprognose senken. Anleger sind wenig begeistert.
Ryanair-Maschine in Bergamo: Noch weniger Flüge im Winter
Ryanair-Maschine in Bergamo: Noch weniger Flüge im Winter

Ryanair-Maschine in Bergamo: Noch weniger Flüge im Winter

Foto: Pier Marco Tacca/ Getty Images
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Dublin - Die Hitzewelle in Europa hat nicht nur älteren Menschen und Kindern zu schaffen gemacht. Auch der Billigflieger Ryanair hat das gute Wetter negativ zu spüren bekommen. Gerade im Juli, als der Norden Europas wochenlang strahlendes Sommerwetter erlebte, seien die Buchungen schwächer ausgefallen als erwartet, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Mittwoch.

Zwar habe sich die Lage im August wieder normalisiert, allerdings zeichneten sich für die kommenden Monate spürbar niedrigere Ticketpreise ab. Dafür machte Ryanair den stärkeren Wettbewerb in Märkten wie Großbritannien, Skandinavien, Spanien und Irland verantwortlich, aber auch die Auswirkungen der Schuldenkrise und den starken Euro.

Ryanair musste eine Gewinnwarnung herausgeben. Die Gesellschaft rechnet nun nur noch mit einem Gewinn am unteren Ende der Spanne von 570 bis 600 Millionen Euro. Sollten die Preise im Winter noch stärker unter Druck geraten, könnte das Ergebnis sogar noch schlechter ausfallen, sagte O'Leary. An der Börse kam die Nachricht nicht gut an: Die Ryanair-Aktie notierte am Vormittag rund 15 Prozent im Minus.

Als Reaktion lässt die Fluggesellschaft im Winter deutlich mehr Flugzeuge am Boden als bisher geplant. O'Leary zufolge sollten 70 bis 80 Maschinen aus dem Betrieb genommen werden, statt der bisher geplanten 50 Flugzeuge.

yes/Reuters/dpa

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