Siemens-Gewinnprognose: Geld, Geld, Geld - DER SPIEGEL
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Siemens-Gewinnprognose Geld, Geld, Geld

Die Krise ist vorbei, das Geschäft brummt. Siemens erwartet in diesem Jahr einen Gewinn von mindestens 7,5 Milliarden Euro - bisher war der Konzern von höchstens 5,5 Milliarden ausgegangen. Ein Grund für den Optimismus: die hohe Nachfrage nach Windrädern.
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München - Siemens hat seine Jahresprognose kräftig erhöht. Der Konzern erwartet nun einen Gewinn von mindestens 7,5 Milliarden Euro - das wäre ein Zuwachs von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bislang hatte Siemens mit einem Gewinn von bis zu 5,5 Milliarden Euro gerechnet. In der neuen Prognose sind die Ergebnisse der verkauften IT-Sparte SIS nicht mehr enthalten. Das gleiche gilt für die Lampentochter Osram, die im Herbst an die Börse gehen soll.

Allein im vergangenen Quartal konnte Siemens seinen Gewinn auf knapp 3,2 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Der Zuwachs geht vor allem auf den Verkauf der Siemens-Anteile am Reaktorbauer Areva zurück. Hinzu kommt der Verkauf eines Anteils am Panzerbauer KMW.

Der Quartalsumsatz kletterte um sieben Prozent auf 17,7 Milliarden Euro. Vor allem das Geschäft mit Industrieausrüstungen und Energietechnik zog kräftig an.

Und die Siemens-Auftragsbücher füllen sich immer weiter. Im vergangnen Quartal betrug das Volumen der Neubestellungen 20,7 Milliarden Euro - ein Plus von 25 Prozent. Hauptgrund waren zahlreiche Großbestellungen von Windanlagen und Stromübertragungstechnik. "Wir haben auf breiter Basis ein herausragendes Auftragswachstum erzielt", sagte Siemens-Chef Peter Löscher. Vor allem in den Schwellenländern legten Auftragseingang und Umsatz überdurchschnittlich zu.

wal/Reuters/dpa/dapd

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