Sono Motors: Münchner Solarauto-Firma will an die US-Börse - DER SPIEGEL
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Sono Motors Münchner Solarauto-Firma will an die US-Börse

Im Autoland Deutschland treten Start-ups gegen globale Konzerne an. Ein Münchner Unternehmen will Autos mit Solarenergie antreiben. Beim geplanten Börsengang helfen 14.000 Vorbestellungen.
Immer mehr Elektroautos werden verkauft, bald soll es auch solche mit Solarantrieb geben (Symbolbild)
Immer mehr Elektroautos werden verkauft, bald soll es auch solche mit Solarantrieb geben (Symbolbild)

Immer mehr Elektroautos werden verkauft, bald soll es auch solche mit Solarantrieb geben (Symbolbild)

Foto: STEVE FECHT/ AFP

Der Münchner Solarauto-Entwickler Sono Motors hat seinen Börsengang in den USA beantragt. Das 2016 in einer Garage in München gegründete Unternehmen könnte dabei mit deutlich mehr als einer Milliarde Dollar bewertet werden, hatten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters im März gesagt.

Solartechnologie soll auch Busse und Züge antreiben

Das erste Sono-Modell mit dem Namen »Sion«, das dem Börsen-Antrag zufolge ab 2023 ausgeliefert werden soll, kann nicht nur an der Steckdose geladen werden, sondern auch über Solarzellen, die in der Karosserie verbaut sind. Zu den Entwicklungspartnern gehören die Autozulieferer Continental und ElringKlinger.

Sono hat nach eigenen Angaben über 14.000 Vorbestellungen mit Vorauszahlungen, die bis Ende August zu einem Nettomittelzufluss von 38,8 Millionen Euro geführt haben. Das Unternehmen will seine Solartechnologie auch an Hersteller von Bussen, Lastwagen, Wohnmobilen, Zügen und Booten lizenzieren.

muk/Reuters

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