Sparprogramm: Computer-Riese HP baut Tausende Stellen ab - DER SPIEGEL
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Sparprogramm Computer-Riese HP baut Tausende Stellen ab

Job-Kahlschlag bei Hewlett-Packard: Der weltweit größte Computerhersteller will künftig bis zu 700 Millionen Dollar Kosten sparen - und baut dafür Tausende Stellen ab. Ersetzt werden sollen die Arbeiter durch vollautomatische Rechenzentren.
Hewlett-Packard-Logo: Massives Sparprogramm
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Foto: DIRK WAEM/ AFP
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Palo Alto - Es ist ein milliardenschweres Sparprogramm - und es trifft vor allem die Belegschaft: Hewlett-Packard will etwa 9000 Arbeitsplätze streichen. Allerdings sollen zugleich im Vertrieb 6000 Jobs geschaffen werden, teilte HP mit. Das kündigte der PC- und Computerdrucker-Hersteller am Dienstag im kalifornischen Palo Alto an. Durch den Stellenabbau sollen jährlich bis zu 700 Millionen Dollar eingespart werden.

Die Arbeit des freigestellten Personals sollen vollautomatische Datenzentren übernehmen. Der Aufbau der Datenzentren sowie der Stellenabbau kosten HP über mehrere Jahre einen Betrag von rund einer Milliarde Dollar. Die Börse reagierte skeptisch auf die Ankündigungen des IT-Riesen: HP-Aktien notierten im vorbörslichen US-Handel deutlich im Minus.

HP ist Weltmarktführer bei Computern. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 321.000 Mitarbeiter. Der Konzern hat seiner Belegschaft bereits einiges zugemutet. Vor zwei Jahren hatte er sich den Computer-Dienstleister EDS einverleibt und dabei Tausende Stellen gestrichen. Alleine in Deutschland gingen durch den Zusammenschluss 500 Jobs verloren.

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Grafiken: PC-Markt im Wandel

Foto: SPIEGEL ONLINE

Dienstleistungen für Unternehmen versprechen in der Computerbranche das große Geld. Anders als bei Hardware sind Nachfrage und Preise auch in der Krise weitgehend stabil geblieben. Platzhirsch auf dem Markt ist IBM. HP will diese Vormachtstellung brechen. Das Geschäft mit den Geräten wandert immer mehr zur asiatischen Konkurrenz ab.

ssu/apn/dpa-AFX